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Was den Konsum der Kartoffel angeht, kann ein erstes Zeugnis bezüglich des Anbaus der Knolle in Kalabrien, in der Statistik des Königs von Neapel aus dem 1811 gefunden werden. Es handelt sich dabei um die erste ernste und methodische Forschung Süditaliens, angefragt von Giocchino Murat nach seiner Ansiedlung im Reich von Neapel. Im Buch bezüglich der Erde der "Calabria Citra" werden die damals angebauten Gartenpflanzen aufgelistet und unter anderem wird auch auf den "pomo de terra solanum tuberosum" hingewiesen, mit der Präzisierung, dass sich die Knolle durch die "gute Qualität und seinen gesundheitsfördernden Eigenschaften" hervorhebt. Damals wurde sie gewöhnlicherweise in den Gärten angebaut und "danach in gedüngten Böden". Seit seiner Einfuhr in Kalabrien hat sich der Anbau der Kartoffel dank der günstigen pädoklimatischen Bedingungen der Gegenden, die für den Anbau besonders gut geeignet sind (z.B die Hochebene von Sila), so sehr an die Erde gebunden, dass eine starke Verknüpfung mit der traditionellen Küche Kalabriens entstand, Erbstück einer gar nicht allzu entfernten Bauernwelt. Die Vorspeisen, die mit hausgemachten Nudeln und Chili, Knoblauch, Sardellen, Topfen, Pilzen, Käse, Hülsenfrüchte und natürlich Kartoffeln zubereitet werden, sind sehr bekannt. Diese werden auch mit Fleisch kombiniert, angebraten oder gekocht, als Beilage serviert.

 

Zu den bekanntesten und typischsten Rezepten der Bauernküche, die mit der Kartoffel zubereitet werden, zählen:

- Suppe mit Blumenkohl, Zichorie, Bohnen und Kartoffeln

- Nudeln mit Kartoffeln und Ei

- Nudeln und Kartoffeln im Ofen

- Nudeln mit Kartoffeln und Zucchini

- Nudeln mit Kartoffel, wildem Fenchel und Fleisch

- gebratenes Fleisch, insbesondere vom Schwein, Lamm, Zicklein, Wildschwein, von dem die Gegend sehr reich ist, mit Kartoffeln als Beilage.