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Die literarischen Texte, die archäologische Dokumentation, die klassische Ikonographie, all dies sind Quellen, die es ermöglichen zu behaupten, dass die Mittelmeerdiät, auf die wir uns heute beziehen, einen starken und engen Bezug zu verschiedenen Aspekten der kulinarischen griechisch- römischen Tradition aufweist, insbesondere des Großgriechenlands oder jenes Territoriums, das auf das heutige Süditalien zurückzuführen ist, das von den Griechen ab dem VIII. Jahrhundert n. Ch. kolonisiert wurde.

 

Um die antiken Ursprünge der Mittelmeerdiät schätzen zu können, gehen wir die Essgewohnheiten der griechischen und römischen Bevölkerung durch, indem die Hauptgruppen an Nahrungsmittel aus der damaligen Zeit in Betracht gezogen werden.

Aus der kurzen Auflistung der Ernährung der Griechen und Römer ergibt sich. wie die Bräuche aus jener Zeit überliefert und verbessert wurden, im Laufe der Jahrhunderte kohärent zu den Ernährungsmodellen, die in den nächsten Seiten illustriert werden und die zu Beginn des 19. Jhds. von Ancel Keys untersucht wurden. Das bedeutende Vorhandensein von Getreide, Hülsenfrüchte und Gemüse, der Gebrauch von Olivenöl und Wein, das Vorhandensein von Fisch und in begrenztem Ausmass von Käse und Fleisch sind die Säulen der Mittelmeerdiät, die in unsere Tage mit absolut typischen und besonderen Merkmalen gekommen ist.